Dienstag, 28.4.2015



Für ein verlängertes Spass-Wochenende starten Simi und ich am Abend Richtung Lure.

Wir gönnen uns einen Pastis und ein Baguette und übernachten bei Brigitte und Serge in Villersexel.





Am Mittwoch Morgen stehen wir freudig vor der Gouffre Pourpevelle.




Irgendwie können wir die Tiefenangaben der ersten Schächte nicht so recht ablesen; also einfach genug Seile einpacken und los geht’s.






Erstaunt lassen wir uns dann nach einigen kleinen Schächten einen ca. 60m Schacht hinunter.







Probeliegen in einem Pool.







Durch enger werdende Gänge kommen wir an einen „heikle“ Stelle, wir versuchen mit vollem Einsatz ohne nasse Füsse durchzukommen;-)







Simi beim Aufstieg im Schacht.




Nach einer Wurscht und einer kühlen Erfrischung schauen wir noch kurz in die Bouclans.

Beim letzten Mal war sie sehr zugeschüttet, heute kommen wir ohne Probleme wieder rein. Anscheinend wurde hier wieder aufgegraben. Bedingungen ideal, jedoch verhältnismässig eher starke Strömung.





Eingang der Bouclans







…nein Simi, heute nicht…




Nach einem Besuch und tollem Abend bei unserem befreundetem Bauer in der Nähe von Besancon fahren wir wie geplant weiter nördlich an die „Jalleu“:







Was für ein Anblick!





Hier kommt man nur seidmount weiter (und nach Kontakt mit dem Landbesitzer!).

Durch eine senkrechte Spalte kommt man an verschiedene engere Stellen.












Boden ist kiesig. Kamera wird auf -30m mit Erfolg geprüft;-)





Spalte hoch von -22m; sehr schön!



Besuch an der Grotte de Coublanc.
Man muss sich vorab bei dem lokalen Speleo-Verein melden und ebenfalls zur richtigen Jahreszeit hier sein.














Von einem Anwohner werden wir auf Kaffee und (Schweizer)Schokolade eingeladen.


Sooo fliessend französisch verstehen wir leider auch wieder nicht um sämtliche Details der geologischen Gegebenheiten der Region mit detaillierten Erklärungen wo in welchen Wäldern welche Dinge und Spalten zu finden sind und auch die Ausführungen über die sozialen Veränderungen im Dorf im vollem Umfang nachvollziehen zu können… Simi hauptsächlich Bahnhof und ich schlürfe den Nespresso Kaffe und breche mir noch ein Stücklein Schokolade ab.

Die Enkelkinder fragen zwischendurch nach unserem komischen Akzent und bringen eine tote Fledermaus (bereits etwas riechend) zur Begutachtung…




Einige weitere doch sehr interessante Geschichten und Blicke auf alte Fotos der Umgebung später geht’s weiter Richtung „Creux Janin“.





Die fachkundige Installation des Primary-Reels durch Simi;-)







Rein kommt man auch hier nur sidemount; eine etwas engere Fels-Spalte auf ca. -9m, nachher einen Schacht runter auf ca. 20m und grösser.

Es ist eine „eintrübende“ Höhle…





Was für ein Willkommensgeschenk







Lehmige Ablagerungen tragen nicht zur Verbesserung der Sicht bei…





…sind aber schön anzusehen.







Etwas Ordnung gemacht.



Übernachten in Selongey.










An der “Creux Bleu Villecomte”; Kleinhöhle mit Kristallklarem Wasser…







Im Strömenden Regen suchen wir die “Gouffre de Nonceuil” im Reseau Francheville.







Einstieg in die “Combe aux Pretes” in Francheville.

Das System hat mittlerweile ca. >20km (? bin mir nicht ganz sicher, aber es ist gross…).







Über einige kleine Schacht Stufen gelangt man an den Höhlenfluss.


Simi und ich bemerken relativ schnell, dass ohne nasse Füsse nichts geht. Aber es ist ja relativ warm;-)




Einige Versuche mit der NIKON AW130:






























Simi beim Aufstieg














cohwasser an der “Duix”



Übernachten in Langres.



Wir besuchen noch die Quelle der „Marne”, der Regen nimmt zu, also ab Richtung Heimwärts.












Hochwasser auch an der “Anjeux”; das Wasser steht bestimmt 2-3m höher.




Ein sehr entspanntes Wochenende mit gutem Mix aus Über- und Unterwasser:-)




11.5.15, Sebastian Kuster

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