Donnerstag, 15.5.2014:

Felix Kobler, der Präsident des Verkehrsvereins rief uns ein paar Tage vorher an und fragte, ob wir Lust und Zeit hätten für ein Interview mit einem lokalen Fernseh-Sender; natürlich war sofort die Truppe zusammengetrommelt.

Unterwegs mit Höggis neuer Carrozza, knallt es auf einmal auf der Frontscheibe… was für eine Scheisse…(hihi…;-)

 

Punkt 17 Uhr waren wir vor der Höhle,

Peter Büchel, der Höhlenwart wurde gerade interviewed

Kurz abgesprochen was geplant ist, dem Reporter Helm, Stiefel und Schlaz in die Hand gedrückt und los gings…

Unterwegs: Sebi H., Remo, René, Andi

Relativ züzig waren wir nach 30min und einigen Filmaufnahmen am Siphon.


Im S1 nach der Engstelle; diese ist nun „gut“ passierbar (wobei man auch mit der weltbekannten „modified flutterkick“-Methode nicht unbedingt perkolationsfrei durchkommt…;-), die Leine ist nun auch halbwegs ok verlegt.


Spiegelung an der Auftauchstelle


Kurzum ein „Spit“ (Verankerung im Fels) gesetzt um das Material im Siphon zu befestigen, damit es auch noch da ist wenn ich zurück komme…

Wie erwartet führt die Höhle weiter; zuerst durch einen kleinen See, ca. 10m lang, dann gehts in einem Mäander weiter.


Gang-Dimensionen in der Weiterführung
Anmerkung des Autors: ein „Trilaminat DUI Trockenanzug“ ist definitiv nicht die Erste Wahl für solche Höhlen und Aktionen (bei Felskontakt geht dieser schnell kaputt); aber er ist halt schön klein und leicht zum transportieren…


Die Art der Höhle postsiphon ist identisch zum Teil vor dem Siphon


Grössenverhältnis; der Gang hat ca. eine Dimension von 1m x 3m


Der Bach fliesst ungefähr mit gleicher Schüttung wie vor dem Siphon


Juhuiiii… 70m Neuland; und es geht weiter!
Aus Zeitgründen bin ich dann umgekehrt und damit sich die Helfer nicht alle den Arsch abfrieren beim Warten..


Auftauchstelle, Material an der vorher gesetzten Verankerung gesichert.

Das Zurücktauchen verlief relativ schnell, die Engstelle auch „komfortabel“ durchtauchbar.

Material wieder eingepackt; und nach 30min standen wir wieder vor der Höhle, wo uns ein nettes Geschenk erwartete:


Herzlichen Dank an Peter und Andrea!


Kurzes Interview über den kleinen heutigen Vorstoss


uuuuund; das obligatorische Abschluss-Foto; Prost! 🙂

Vielen Dank an alle Helfer; es macht jedes Mal viel Spass und nicht ganz nebenbei ist es auch Toll, dass diese Höhle doch noch grösser ist als gedacht!


Der Höhlenschlamm in meiner Sidemount-Röhre und dem darin montiertem Kreislaufgerät ähnelte auf eine gewisse Art und Weise dem Kakka auf der Scheibe von Höggis neuem Auto…;-)

23.5.2014, Sebastian Kuster

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