Oster-Weekend vom 18.-20.4.2014

Abfahrt Freitag Morgen früh in Egnach. Es ist schon toll, wenn man zu dritt in einem Auto in ein Tauchwochenende gehen kann…
(Sogar haben wir auch noch hinten raus gesehen;-)

Ab, Richtung Winterthur, wo wir Thomas Baumberger treffen; Ziel: Franche-Comte…

Angekommen sind wir in der Font de Lougres, der Land-Besitzer war gerade vor seinem Häuschen am Malen und mit etwas Überredenskunst bekamen wir die Erlaubnis in der Höhle zu tauchen.


…aber erst mal Pippi-Stop;-)

Thomas, bei leider mässiger Sicht in der Lougres


Wir kennen ja bereits die «René’sche Knöterichstechnik», aber hier wieder mal ein High-Light…;-)


Andi, René, Thomas und Sebastian im Topf der Lougres


…und ab zur Combe-Creux; Topf war leer, deshalb haben wir erstmal unseren Jüngsten vorgeschickt (da wäre ein potentieller Verlust nicht so gross…;-)
Tauchbar, also Sachen gepackt uns los gehts


Im Engen Topf heissts: Einer nach dem Anderen abtauchen


Sicht war soweit ganz ok; Höhle geil; Tauchgang max. Tiefe von rund 45m.


René


Andi


Sebi


René kriecht wieder raus; «ganz schön anstrengend»


…uuups, tut das nicht weh?!


«Combe du Creux»


Nein René, das gilt auch für dich!


ENDLICH; der erste Pastis 🙂

Übernachten taten wir in der Nähe von Villersexel, in einer ganz Tollen Unterkunft und mit bester Verkostung und sehr, sehr netten Gastgeber!

Samstags dann ab zur «Puits de la Brême»; leider auch hier etwas wenig Wasser, aber kein Problem für uns!


Seile geknotet,…


…KISS angehängt… und runter damit!

Tauchgang bei mässiger Sicht (ca. 5m).
Höhle sehr spannend (Profil, Felsformationen), wir stellen uns vor dass dies bei guter Sicht ein absoluter Hotspot in der Region sein könnte!
Tauchprofil perfekt; ca. 25-30m Tiefe, Siphon 1 ist gute 700m lang.
Nach zahlreichen Leinen-Schneidereien und bei 300m drehen wir um. Wir wissen; durch die schlechter werdende Sicht ist ein Zurücktauchen in einer Notsituation nicht gerade «Amüsement»…

 


Leinen aus der Höhle

Nun heissts: ab zur Gour Bouclans!

(eine meiner Lieblingshöhlen;-)


Sicht perfekt!
…und diesmal auch keine Kuh-Herde, die unseren Topf zuscheisst und eintrübt…

Der Eingang wurde massiv erweitert (vermutlich bei der kürzlich hier statt gefundenen Speleo-Secours-Übung). Nun kommt man Breit sehr komfortabel in die Höhle rein:


Rene in Action!


Im Vergleich zu «früher», sehr komfortabel.


Sicht geil, Höhle geil!
Und das Beste: sie ist nur wenige Meter tief (max. 4-5m)!


Bei der Auftauchstelle


…dann etwas kriechen zum See vor dem S2


…dann kurze Reparatur des Manometers…


…und weiter gehts…


René im S3


Wieder Richtung auswärts tauchen wir ohne Licht; eine sehr schöne Stimmung am Ausgang…


…Stimmung dann auch wieder draussen; nun kamen die scheissenden Kühe doch noch…


Andi hat Hunger, also her mit Pastete, Käse, Baguette und anderem leckeren Kram…


…das Auto war sehr schmutzig…

 

Nach einem Abendessen in Baume-les-Dames und einem Absaker in Lure; ab ins Bett.

Sonntags suchten wir dann ca. 1h nach der «Puits de Fondereau»; eine kleine, enge Höhle.


René im Eingangs-Trichter, direkt unter dem Bauern-Haus der Besitzer.

Als letzte Höhle, auf dem Heimweg, stand die «Creugenat» in der Schweiz, in der Nähe von Porrentruy auf dem Programm:


Wasserstand war ok, leider war Christophe im Urlaub, gerne wären wir wieder mit ihm getaucht.


Eingang der Creugenat


Fazit: Es war sehr gemütlich und sehr lustig!

3 Tage so zu Tauchen ohne je ans Füllen denken zu müssen ist echt viel Wert (wir konnten mit je 1 x 3l Diluent und 1 x 3l Sauerstoff problemlos alle CCR Tauchgänge machen).

Sebastian Kuster, 25.4.2014