Vom 1. bis 21. Oktober waren Karin und ich (Sebi Kuster) in Mexico und Belize unterwegs.
Bereit zum Entern… die Sicherheitskontrollen liessen sich nicht immer überlisten mit dem Akkutank und dem Helm.
Unser Flugi von London nach Miami.
Von da aus gings dann nach Cancun, da übernachten dann mit ÖV nach Tulum. Die Busverbindungen sind echt super und schnell in Mexico. Da wurde in den letzten Jahren viel gemacht.
Das ultimative «Rosetten»- oder «After»-Gumpischloss für Kids…
Juhui… eines der ersten Biere in Tulum!
Getaucht habe ich 4 Tage in
– Carwash
– Gran Cenote
– Nohoch Nah Chich
– Weiss nicht mehr, aber war auch eine Cenote.
Seriöseste Tauchvorbereitung ist beim Höhlentauchen ein Muss!
Bei 35-40°C schon eine Tortur.
Man beachte unter der Vergrösserung des Bildes das superprofessionelle Pinkelventil für 1 Pesos (Genaue Beschreibung folgt in eigenem Blogeintrag).
Den Kerlen läuft man auch oft über den Weg…
Schöner 200min-Tauchgang in Nohoch Nah Chich.
Ist schon toll, mit D12 und einer Stage sind so lange Tauchgänge möglich, da die Durchschnittstiefe ca. 10m ist: perfekt!
Dann gabs noch ein Fest für Einheimische in Tulum, wo wir uns versuchten unauffällig unterzumischen.
Da sich die Mexicaner hie und da mal im Rausch gegenseitig eins auf die Nase hauen, ist vermutlich auch die einzige «Bierausgabestation» auf dem Festplatz vergittert… (eine Dose Bier kostet rund 1.10CHF)
Ein «Hubsi-Mobil» mit gaaaanz toller Musik und Lichtshow…
Der Grössenunterschied Sebi<->Mexicaner. Die Tarnung ist nur bedingt vorhanden.
Nach einer Woche in Tulum mit 4 wunderschönen Tauchgängen und zahlreichen Stunden am Strand reisten wir nach Chetumal, wo wir dann einen Transport nach San Ignacio in Belize hatten. Da waren wir dann 5 Tage.
Unser erster Freund in Belize: «Rasta-Far-I». Er brachte uns einige Wörter seiner Sprache bei, so z. Bsp.: <<yacka-ya>>, was so viel bedeutet wie <
Dschungeltour beim Weg zur ATM (Actun Tunichil Muknal) Höhle.
ATM Cave, Belize
Am Anfang schwimtm man in die Höhle hinein, dann etwas kraxeln.
Die Socken sind zum Höhlenschutz da, angeblich um Ölrückstände von den Füssen </yacka-ya>in der Höhle <yacka-ya>
Unser Führer… Dank Nebensaison hatten wir so ziemlich überall freien Zugang und auch «Privatführer», etc.
Unbekannt für uns; hier gibts auch zahlreiche traditionelle Mennoniten… die sind irgendwo vor 300-400 Jahren technologisch stehen geblieben.
Habe dann so einen auf Deutsch angequatscht und wir haben uns dann in reinem Hochdeutsch übers Wetter unterhalten. Seine Gemeinschaft ist schon seit mehreren Generationen nicht mehr in Deutschland, jedoch sprechen die nur Deutsch in ihrer Kommune, somit hat sich das so gut gehalten. Teilweise können sie gar kein Englisch oder Spanisch sprechen… schon komisch.
Viele Tiere auf der Strasse: Hunde (Tausende?), Schweine, Pferde, Esel, Kühe, Hühner, und alles was man sonst noch so essen kann. Somit kommt man auch nicht allzu schnell voran.
Tikal, eine Mayastätte wo gerade eine Fete von Einheimischen gefeiert wurde. Mit ziemlich viel Qualm ist noch zu sagen…
So wird in Belize Gras geschnitten. Scheint uns ziemlich anstrengend zu sein.
Cristal Cave in Belize, etwas vom schönsten was wie je gesehen haben.
Cristal Cave, Belize.
Der so genannte «Titten-Hügel»
Die Höhlensysteme sind riesig in Belize. Jedoch fehlt es an Equipment für die Speleos. Unsterstützt werden sie von amerikanischen Universitäten, jedoch aber nur in Zusammenhang mit Expeditionen oder einzelnen Forschungstouren. Somit fehlt es auch an Ausbildung. Ein Problem ist auch die Beschaffung von Material in Belize.
Die örtlichen Speleos sind gerade daran eine Speleo-Society zu gründen und suchen auch ausländische Speleo-Member, die bereit sind etwas schlaues auf die Beine zu stellen.
Kurzfristig musste ich noch einspringen um eine entflohene Kuherde wieder zügig einzufangen. Für mich als alter Reiter&Cowboy natürlich keine grosse Sache…
Ein Typisches Geschäft in Belize, die zu 100% nur von Taiwanesen oder Chinesen geführt werden. Ziemlich Absurd, wenn man das so sieht…
Sie scheinen auch ziemlich Sicherheitsbewusst zu sein. In jedem noch so kleinen Laden waren zahlreiche Überwachungskameras (Siehe rechts oben im Bild).
Dann gings wieder zurück nach Mexico, nach Tulum wo wir uns ein Mietauto schnappten und unsere Tour durch Yucatan Penninsula starteten.
In Escarcega machten wir uns dann mal in einer Büezer-Spelunke gemütlich…
Und auch im «Gran Hotel» nach Mexico-Art.
Den Scheisser hatten wir zum Glück nie, aber es rumpelte schon ab&zumal im Bauch. Vor allem gibt es nicht in jeder Stadt ein Restaurant.Somit ist mal teilweise auf Fahrräder gebaute Küchen angewisen, wo dasFleisch direkt vom Schweineschädel geschnitten wird. Hygienisch etwasbedenklich (vor allem bei den hohen Temperaturen), aber doch ganz ok.
Überall wurde man über die neuesten Schnäppchen informiert.
VW Käfer sind die beliebtesten Autos in Mexico scheint es. Wir haben unzählige, in allen verschiedensten Ausführungen gesehen.
Natürlich regnet es in der Regenzeit auch mal. Hier waren wir gerade in Merida, der Grössten Stadt in Yucatan mit 1.2 Mio Einwohner und keiner Kanalisation. Somit war auch relativ schnell alles unter Wasser.
Anfänglich versuchte man noch halbwegs trocken durch die Strassen zu kommen, aber das haben wir dann aufgeben müssen…
Typische Markthallen mit allem erdenklichen Plunder, was das Herz eines kostenbewussten Bastlers höher schlagen lässt.
Die Geschäfte waren häufig schon lieblich, weihnachtlich dekoriert.
Der Staat Mexico hofft vermutlich auf einen riesigen Boom… somit sind die Autobahnen (hier ein 5-spuriges Exemplar) hunderte-kilometerweise noch relativ, oder sogar ganz unbenutzt.
Eine weitere «Autobahn»; leer.
«Hubsi-Vögel», zart rosarote Flamingos.
Auch in Mexico gibt es den Judas.
Aufpassen auf die Schlaglöcher, sonst knallts…
Es geht nichts über gut beschilderte Badestrände, schon 146km voraus (haben auch 230km gesehen).
Zurück nach Cancun, Abflug in die 5°C kalte Schweiz.
Sebastian Kuster, 21.10.2011</yacka-ya>