Ich denke mal sollte einfach ein wenig auf dem Boden bleiben und …..vergiss es 🙂
YES YES YES – STRIKE – We are the best – jipijajej – dummdideldumm – wir sind jetzt Certified CCR-Divers

Jens Häcker, Helmuth Biechl, Kai Köpke

Willkommen auf der dunklen Seite der Macht – Luke!!!!!!! ähhhh – Jens!!!!!

Der Kurs bei Helmuth Biechl (intern auch gerne «Helmi» oder «LordHelmchen» genannt 🙂 war echt gut.
Viele Informationen rund ums advancierte Wracktauchen und natürlich schrecklich viel Input über CCR.

Zugegeben – die Übungen haben wir uns einfacher vorgestellt!!
Wir waren mehr so auf eine Art «Infoabend» eingestellt, da man ja die ganzen Stressszenarien schon bis zur Exitus im OC-Trimix-Kurs erfolgreich hinter sich gebracht hatte – das war Helmi aber schnuppe 🙂

Nachdem wir (laut Aussage von Helmuth) die Standard-CCR-Übungen doch recht schnell hinter uns gebracht hatten, musste sich Helmuth etwas überlegen, um das Level hochzuhalten.
So kam es dann also zu diversen OutOfAir, OutOfMask, OutOfFins und OutOfSeegrund-Situationen, die wir aber natürlich meisterlich (na ja) meisterten.

Zwischen den Tauchgängen wurden diverse OutOffApfelsaftschorle und OutOffHänchen-Situationen geklärt.

Ansonsten sorgten unsere «Gebrauchtgeräte» noch für die eine und andere Übung.
Jens seine KISSte ist regelmässig abgesoffen, so dass er zu Beginn des Kurses unangefochtener Spitzenreiter in der Disziplin «OffLoopTime» war.
Dazu kamen doch so einige leere Flaschen – daher sein interner Name «BailOutJens».
Ich hingegen trage intern den Namen «DerSeinenPpO2NichtKennt» – da meine Displays bei den ersten drei Kurstagen doch teilweise sehr abenteuerliche Zahlen von sich gaben 🙁
Auch bei mir ist 1x das Gerät abgesoffen (gleich bei ersten Tauchgang) – und das nur wegen einem blöden Mundstück – tja «Never run a changing….» – wir war das doch gleich???

Nach drei Tagen fuhren wir erst mal wieder Heim, da wir es zeitlich nicht gebacken bekamen, genug Urlaub für den ganzen Kurs einzureichen.

Jens

ach wie war doch gleich die Aussage von Jens nach den ersten drei Kurstagen:

Lass dich von der Macht leiten – ein echter Jedi braucht keine Displays 🙂

ODER

Das mit den Kalkkosten lässt sich ja auch regeln: Wir tüten das Zeug einfach wieder ein und verkaufen es bei eBay als «neuwertig»

ODER

nach der dritten ungewollten Bailoutübung: «Eigentlich ist OC auch ganz schön, wenn einem so die Blasen im Gesicht kitzeln, und die Flasche langsam leerer wird – da füll ich mich gleich wieder zuhause

Helmuth und Kai

Zwei Wochen später kam dann das bittere Ende 🙂

Ich war zwischenzeitlich wegen anstehender Displayprobleme auf Shearwater gewechselt und Jens hatte seine Undichtigkeit am Scrubber auch gelöst:
Jens:»Ich füll einfach nur noch 2kg anstatt 2,7kg rein, dann passt das schon»

….und so konnten die restlichen drei Tauchgänge kommen.
Helmuth sah teilweise etwas ratlos aus, was er denn mit uns noch machen könnte nachdem wir bei jeder angekündigten Übung entgegen mussten «Haben wir schon gemacht, wirklich!!»
Aber da fand Helmi schnell einen Ausweg: «Dann machen wir einfach alles nochmal – kann ja nicht schaden» – Fuck, und ich habe mich schon auf HappyKreiseling gefreut – nichts wars.
Also wieder OOA, OOM, OOF, antauchen des Buddys auf Strecke (gefühlte 270m),……..usw.

Schluss endlich muss man sagen, es hat echt Spass gemacht und wir fühlen uns jetzt doch schon recht sicher auf dem Gerät.

Zu guter Letzt kam am Samstag dann noch ein kleiner Auszug der WeDir-Gruppe vorbei (Sebi und ??? [Sorry, ich bin schon froh, wenn ich mir die Namen meiner Kinder merken kann!!]).
Kommentar: es war Andi Breitenmoser;-).

Sebi klärte dann noch schnell die OutOffSchoki-Situation und dann mussten wir leider auch schon aufbrechen, da Jens in den Urlaub fliegen wollte – wenn er nicht den Flug wegen Stau verpasst hätte.
Schnell noch den Golf bis an die Ladekapazität mit Sodalime geflutet und dann gings zurück ins Schwabäländlä.

Gruß
Kai Köpke & Jens Häcker
…unter Freunden (wegen der Edelstahlgewichtsringe am Loop) auch «Cockringdivers» genannt – aber nur von GUTEN Freunden 🙂
September 2009