30. Mai 2020

Hubert, Luca, Sergio und ich treffen uns um 9 Uhr in Meride und sind in 10min abmarschbereit.
Ziel ist dass Hubi und Sebi tauchen im S1 in der Antigua.

Nach ca. 20min erreichen wir den Eingang.
Dieser ist relativ eng; Hubi flutscht sofort rein, Sebi tut sich da etwas schwer, nach etwas „Würgen“ und „Drucken“ mit Hilfe von nachgeschobenen Schleifsäcken und Fusstritten, funktionierts dann.
Einzig Luca passt nicht durch; dies bedeutet Mehrarbeit für die verbleibenden 3.

Nach den mühsamen ersten 50m erreichen wir eine imposante, grosse Halle. Eine 5m Abseilstrecke weiter sind wir auf Siphon-Niveau.
Distanz vom Eingang ca. 150m, durch den engen Schluf benötigen wir jedoch 1 h mit dem Material (6 schwere Schleifsäcke (Flaschen, etc.) für 3 Personen).

Hubi am Siphon; „sieht gut aus“

Hubi meinte dass Handschuhe in dieser Höhle nicht zwingender massen notwendig sind in dieser Höhle…
Nach ein paar Metern in der Höhle hat Sebi blutige Finger…; Handschuhe sind definitiv sinnvoll, somit werden die Neoprenhandschuhe genötigt, da keine anderen dabei.

Um ca. 11:20 tauchen wir ab.

Siphon 1 ist ca. 70m lang, 8m tief und… schön!

Nach 10min Tauchzeit haben wir S1 durchtaucht und erreichen einen Trockenteil. Sidemount ist angesagt, aber keine wirklichen Engstellen.

Der Trockenteil ist geräumig und wir kommen an einen S2.
Leider hat Sebastian im S1 seine Kamera verloren, daher keine Bilder vom Trockenteil.
Beim Rücktauchen finden wir die Kamera wieder und dadurch ist auch das folgende, heroische Foto möglich geworden:

Wieder der mühsame Rücktransport; Hubi meint es sei richtig spassig und er würde gerne gleich nochmals das gesamte Material rein und wieder raustragen, weil es so viel Spass macht!
Sebastian ist klar anderer Meinung…

Um 14:30 sind wir wieder bei unseren Autos in Meride.

Nach einem Apero bei Alberto Bianchi in Arogno, fahren wir noch bei der Bossi vorbei.

Und mit etwas Starthilfe gelingt dann auch die erfolgreiche Heimfahrt am nächsten Morgen.

15.7.2020, Sebastian Kuster

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