27.7.-7.8.2017 Sardinien Italien

Hubi und ich machen uns schöne Ferien und planen einige Tage Exploration im Trockenteil nach „Siphon 1“ in der Bel Torrente.

Überfahrt mit Fähre von Livorno nach Olbia; die „All you can eat“ Tapas waren super!

Überfahrt fürs kleine Geld:-)

 

Neben dem Food für 4 Tage, und genügend Klopapier, musste natürlich auch eine Menge an Material mit:

  • Biwakmaterial (Schlafen, Küche, etc.)
  • Notfallmaterial
  • Trockenspeleo-Ausrüstung
  • Seiltechnik
  • Vermessungsmaterial

 

Sebi und Hubert mit Ausrüstung:

  • 2 KISS
  • 2 Scooter
  • 3 OC Bailout
  • 3 grosse Trockenröhren, 1 kleine
  • 1 Schleifsack mit Seilen, etc.
  • 1 Hubi
  • 1 Sebi

 

 

Exploration Bel Torrente: 31.7.-2.8.2017

Gesamt 4 Tage, 3 Nächte in der Höhle

 

Bel Torrente; der Siphon ist ca. 1,2km lang mit einer Maximaltiefe von ca. 40m

S1 ist sehr schön zu tauchen, gross und in rund 30min sind wir bereits wieder aufgetaucht.

 

Auftauchstelle

 

Es ist eine wunderschöne, abwechslungsreiche Höhle und mit 16°C perfekte Temperaturen.

wer hat heute die grössten Eier?

Mushrooms

Siphon bei der Auftauchstelle; 

Weg auf die andere Seite des Siphons, ohne nass zu werden:
Hubi: „Nein Sebastian, hier rüberklettern können nur sehr erfahrene und gute Bergsteiger (es wurden zahlreiche Namen genannt); das ist für uns unmöglich!“
Sebi: „Ja, klar…“ (klettert los)
…20 Minuten später (wir waren auf der anderen Seite…)
Hubi (mit einem nassen Stiefel): „…du hattest grossen Vorteil, dass du so viel grösser bist und längere Arme und Beine hast!…“

 

Top-Ausrüstung ist unverzichtbar auf solchen Expeditionen!

 

Unser selbst hergestelltes Bier aus Konzentrat war gar nicht mal so schlecht:-)

Auwe: Biwak-Finken vergessen; so müssen halt die Knieschoner hinhalten.

 

Kleine Zwischenmahlzeiten sind wichtig und lecker!

Die „einzige“ Seilstelle; vom Biwak hoch; hier wäre eine Fix-Installation hilfreich um sich das SRT-Material zu sparen

 

Gute Körperpflege musste auch sein…brrrr…

Hubi und Sebi beim gemütlichen Zusammensein abends im Biwak

 

sehr kleine, filigrane Mollusken; erstaunlich dass diese immer noch intakt sind

 

Wir haben sehr viel Spass und das Vermessen geht im routinierten Team sehr schnell und effizient.
Jeder noch so kleine Winkel und Abzweiger wird vermessen und kartografiert.

Die Gang-Dimensionen sind teilweise sehr, sehr eng, dann wieder Dom-artig, riesig-gross; wie hier im Abzweiger zum „Smilzo“.

„Guck mal Sebastian; da in der (gefährlichen) Sanduhr geht’s bestimmt weiter…“

 

Der „WeDIR-Siphon“

 

Es war teilweise unglaublich, wie Hubert heroisch alle Mühen auf sich nahm um anständige Messresultate zu erreichen!

Blick auf das Biwak; links Hubi, rechts Sebastian

Trocknen in der Höhle ist eine Herausforderung, aber wenigstens ist so Ordnung und das Stinkzeug liegt nicht überall rum:-)

Hmm… heute kocht Hubi Borschtsch

 

Biwakstelle

 

Trockenröhren wieder gut verpackt und bereit für den Rückweg.

 

Und wieder Draussen; das haben wir gut gemacht:-)

 

Blick zurück

 

 

Vergleich Vermessung-Stand vorher (2014) und nachher (Sommer 2017)

Wir konnten ca. 1,6km neu vermessen, davon ca. 1km Neuland.
Die Höhle ist extrem komplex, Labyrinth-artig und mehr-schichtig (Gänge auf verschiedenen Ebenen)

 

3D-Modelle in Visualtopo

 

 

Draussen waren die Temperaturen sanft höher als wie in der Torrente!

 

An der Su-Gologone Bar; wer erkennt hier Details;-)

Su-Gologone

 

 

Kurzer Ausflug noch ins Lanaito-Tal

 

Und schon gehts wieder auf den Heimweg:

Hubi muss sich ausruhen

Es war eine tolle Tour mit anständig viel Spass und einem guten Resultat!

 

Herzlichen Dank an Hubert für die Planung und Organisation und Toddy Wälde (Protec) für die Unterstützung und den Transport zur Höhle!

9.1.2018, Sebastian Kuster

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