Seit unserem letzten, erfolgreichen Angriff im Frühjahr (https://www.wedir.ch/Blog/tabid/122/ID/24/Rinquelle–wieder-betaucht.aspx) wollten wir endlich wieder in der Rinquelle tauchen…

Bisher blieben jedoch 2 weitere Vorhaben erfolglos…

Samstag, 18.10.2014:
Mit Sack und Pack (also auch tauchzeugs…) machen Sebi, Andi und ich uns auf den Weg.
Das Wetter scheint perfekt.
Dass ein Tauchen unmöglich ist, sagt uns leider schon die grosse Fontäne, welche, gut Sichtbar von der anderen Talseite aus zu sehen, aus der Quelle schiesst.
Trotzdem möchten wir die verbesserte Seilinstallation aufbauen um zu sehen, ob sie gut funktioniert.


Schnell bemerkt Sebi, dass er das untere Zugseil vermutlich doch etwas behutsamer hätte abwickeln sollen…


Fontäne aus der Quelle.


Ganz heikel ist der Zustieg; es ist sehr, sehr, seeeehr glitschig auf den Steinen…
Hier versuchen Sebi und Andi das „Zustieg-Seil“ hochzuziehen um daran hochzuklettern.


… und schwupp! Verbindung zwischen „Hochzieh-Seil“ und „Zustieg-Seil“ kappt…
(bis heute ist nicht geklärt, ob es an den motorisch nicht sehr ausgeprägten Hochzieh-Techniken von Bitschbatsch lag…)
Somit ist der Zustieg leider verdammt schnell in sehr, sehr weite Ferne gerückt!!


Wir klären ab, ob es in naher Umgebung noch einen anderen Zustieg geben könnte. Bitschbatsch hörte, dass es irgendwo einen Weg obenrum geben würde; ein Klettersteig führt ja schliesslich direkt zur Rinquelle; ca. 2-3h Wanderung/Kletterung.

Das Gelände ist verdammt steil.


Nach einem kleinen Picknick war der Abstieg, welcher unter anderem auch eine „Embrionale-Eier-und-Fresse-quetsch-Stellung“ von Sebi K. um einen Baum beinhaltete, vor allem durch die Lach-Attacken gar nicht mehr so einfach…


So; der wohlverdiente Saft…

Nach einem Ersatz-Tauchgang an den Ledi-Wracks im Walensee (bei Nullsicht…) wechselten wir dann endgültig zum Alternativprogramm auf dem zufällig nahe gelegenen Jahrmarkt…


Motto: „Teenager-Spätlese“

Sonntag, 26.10.2014:
Andi und ich versuchen einen neuen Zustieg zu machen.
Mit einer Leiter wollten wir den Zustieg weiter oben Richtung Wasserfall (wo der Höhenunterschied zur Kanzel nur ca. 10m sind) hoch schlossern.

Nach einer Woche ohne Niederschläge müssen wir leider feststellen, dass die Wassermengen nicht kleiner wurden, sondern durch die Schneeschmelze der Wasserfall und die Fontäne aus der Quelle nochmals grösser wurde!


Ausgestattet mit Regenmaterial bahnen wir uns den Weg zum Wasserfall um die möglichen Stelle zu erkunden…
Der mehrere hundert Meter hohe Wasserfall erzeugt unten „Orkanzustände“; es macht trotzdem riesigen Spass:-)

Wir erkunden die potentiell neue Zustiegs-Stelle; meiner Meinung nach, ist die Stelle relativ gut geeignet und es wären nur ca. 10m Höhendifferenz.

Leider müssen wir nach dem Erkundungs-Trip feststellen, dass Sebis Ersatz-Kamera (da leider die geeignete Kamera für solche Dinge in der Reparatur ist…) leider im Orkan kaputt gegangen ist…
…irgendwie stellt sich Routine in der Kamera-Schändung ein…

Wir geben nicht auf!!!

30.10.2014, Sebsatian Kuster

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