6.10.2012 „KISS-Treffen“ Bätterich

Bereits am Freitagabend nistete ich mich bei Sebi Högger in Steinach ein.

Nach dem Beladen des Autos ließen wir den Abend mit einigen Drinks auf der Dachterrasse ausklingen.

Am Samstagmorgen waren wir bereits früh bei Sebi Kuster und luden das restliche Material ins Auto.

Immer wieder erstaunlich was in Höggers Kombi alles Platz findet: Neben drei Personen… 3x CCR KISS, 2x Scooter, 6x 80cuft Stage und das komplette restliche Tauchmaterial!

Auf halber Strecke verabredeten wir uns mit Denis Morozov und Michael Vonbun, nach der obligatorischen Kaffee-, Sandwich- und Kackpause ging es im Konvoi weiter nach Sundlauenen.

Andreas Bartsch und seine Frau Dina fuhren separat und warteten bereits vor Ort. Eigentlich haben wir nur mit den beiden gerechnet, etwas überrascht wurden wir beim Aussteigen von Pascal Pellmont begrüßt!

Er wiederum war eigentlich mit Axel David und Pedro Balordi verabredet…

Michael Vonbun, Andreas Bartsch, Sebi K., Axel David, Pedro Balordi, Pascal Pellmont, Denis Morozov, Oliver, Sebi H.

somit entwickelte sich der Ausflug zu einem unerwarteten und freudig-räudigem KISS-Treffen.

clip_image002

Sebi H. gut gelaunt wie immer

clip_image004

Sebi Kuster auf dem Weg ins Wasser

clip_image006

Sebi H. und Andreas

clip_image008

Von links: Michael, Andreas, Biene Maja (SKU), Sebi H., Oliver, Denis

Pascal und Axel warteten noch auf Pedro, unsere Gruppe machte sich währenddessen scooternd auf den Weg zum Höhleneingang. Nach letzten Instruktionen an der Oberfläche tauchte unser Team (Sebi H., Denis und ich) zuerst in den gelben Trichter. Geplant war ein Tauchgang in den Tiefen Schacht auf rund 50m.

Die Höhle zeigte sich von ihrer besten Seite, die Bedingungen waren nach einigen Tagen ohne Regen nahezu optimal.

Denis und ich waren das erste mal im Bätterich, unsere Erwartungen an die Höhle wurden deutlich übertroffen!

Etwas „wehmütig“ drehten wir im tiefen Schacht auf 50m um, wären wir doch am liebsten noch ein Stück weiter getaucht.

Aber hier gilt ganz klar die Devise: plan your dive and dive your plan!

Auf dem Rückweg konnten wir die Höhle nochmals in vollen Zügen genießen!

Zurück im Quelltopf trafen wir auf das zweite Team mit Sebi K., Andreas und Michael, sie machten einen entspannten Tauchgang zur „Schnecke“. Am breiten Grinsen von Michael und Andreas konnte ich erkennen, das Ihnen die Höhle ebenfalls sehr gut gefallen hat.

Während der halbstündigen Deko scooterten wir gemütlich zurück zum Parkplatz und stiegen nach einer Gesamttauchzeit von rund zwei Stunden aus dem Wasser. Die beiden Sebis machten noch einen Abstecher in den Gelben Brunnen und kamen erst später nach.

Am Nachmittag verweilten wir bei bestem Wetter, malzisotonischen-Kraftgetränken, Einweg-Grill mit Bratwürsten und diversen kalten Leckereien am Seeufer.

clip_image010

Was er wohl grad erzählt? Sieht spannend aus!

clip_image012

Lagerfeuer-Romantik am Thunersee

Insgesamt ein sehr gelungener Anlass mit unerwartet vielen KISS-Tauchern / Freunden. Geplant hätte das ganze sicher nicht halb so gut funktioniert 😉

 

7.10.2012

Am Samstag übernachtete ich gleich nochmal bei Sebi H., welcher die Wohnung als „Stroh-Wittwer“ am Wochenende für sich alleine hatte. (An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die super Gastfreundschaft!:))

Am Sonntag gegen Mittag machten Högger und ich bei strömenden Regen einen Ausflug an den Walensee. Unser Ziel war die Rinquelle: Ein Betauchen war durch die anhaltenden und sehr starken Regenfälle natürlich ausgeschlossen, geplant war eine Inspektion der „Infrastruktur“ (Zugangsweg, Seilbahn, Seilsicherungen bei der Höhle). Seilbahn und Höhle sind zum Glück noch da 😉 Der Zugangsweg braucht aber dringend etwas Zuwendung… bei Regenfall oder Schnee ist der Weg zur Seilbahn mit schwerem Material durch die kaputten Treppenstufen und hervorstehenden Eisenbolzen umständlich und gefährlich.

clip_image014

Rinquelle: Am Mittag noch „wenig“ Wasser

clip_image016

Um doch noch ins Wasser zu kommen, stiegen wir anschließend bei Betlis ins Wasser und machten noch „schnell“ einen gemütlichen 80m Tauchgang. Leider war die Sicht erwartet erweise sehr schlecht, was aber nicht weiter schlimm war.

Um ca. 16.30 Uhr fuhren wir wieder zurück in Richtung Weesen. Dabei sind uns die extremen Wassermassen aufgefallen, welche sich über die Felswände in den Walensee ergossen. Ein Wasserfall in unmittelbarer Nähe zur Straße führte so viel Wasser, das man nur sehr langsam durchfahren konnte bei Nullsicht! (Trotz Scheibenwischer) Autowäsche war somit beim Tauchausflug inklusive.

Es war wieder einmal mehr ein tolles Wochenende!

 

Gastbeitrag von Oliver OWE

%d bloggers like this: