Unseren schon vor Ewigkeiten geplanten Ausflug ins Engadin konnten wir anfangs August endlich realisieren. SEH, ARN, NUK und SFU als Gast unternahmen in Begleitung ihrer besseren Hälfen einen Kurztrip ins Engadin. Ziel: Tauchen, tauchen, tauchen und das schöne Wetter geniessen. Naja, das mit dem schönen Wetter klappte nicht wirklich.
Nachdem wir am Freitagabend unsere einfache, aber durchaus gemütliche Unterkunft in La Punt bezogen hatten, genossen wir gemeinsam den superfeinen Apèro, welcher Bea als Überraschung zubereitet hatte. Danke, das schreit aber nach einer Wiederholung..:-) Nach ein paar kleinen Bierchen für die Herren und ein paar Fläschchen Weisswein für die Damen, mussten Sebi und Jiska erst noch das Zimmer umbauen, was zur schon etwas vorgerückten Stunde einiges Gelächter auslöste. Trotzdem fanden wir alle genügend Schlaf um den Samstag in vollen Zügen zu geniessen.
Alles rein in den Subi!
Schwerstarbeit am morgen früh
Flasche leer??
Schon um 0800 Uhr morgens, zumindest für fast alle, gab es Frühstück, damit wir uns für die bevorstehenden Stunden stärken konnten. Voller Vorfreude machten wir uns dann auf, das Tauchgerödel zu sortieren und für den ersten Tauchgang, welchen wir im Silsersee beim Tauchplatz Pulvermagazin geplant hatten, bereit zu stellen. Sebi wollte dafür sein KISS zusammenbauen und bekam einen riesen Schreck. Die Zentralmutter für den Kalkbehälter lag im Werkzeugkoffer und dieser war nicht in La Punt, sondern zu hause in der Tauchgarage!!!!!! Unsere Damen machten sich in der Zwischenzeit mal auf, mit dem WeDIR-Maskottchen Nanuk die Morgenwanderung zu geniessen und liessen uns mit unserem Schicksal alleine. Sie waren Stunden unterwegs und Nanuk hatte wahrlich seine Freude daran.
Zum Glück hatten wir aber genügend D12 und Stages dabei, so dass auch Sebi ins Wasser steigen konnte. Er musste halt wie in alten Zeiten offen tauchen. Hat das aber, nach ein paar Anpassungen und Umbauten am Gerät, ganz gut gemacht…J Am Tauchplatz angekommen, mussten wir erstmal ein Seil installieren um den steilen Abstieg zum See unfallfrei zu meistern. Ein toller Tauchgang, viele grosse Felsen, Grotten und eine supergute Sicht entschädigte uns aber für unsere Mühen. Hungrig und durstig vom vielen Sport verpflegten wir uns mit einem kleinen Bündner Plättli und ein paar kleinen Bierchen.
Nach einem gemütlichen Abend im Kreis unserer Liebsten und einer erholsamen Nacht, nahmen wir am Sonntagmorgen Kenntnis vom sehr schlechten Wetter. Es goss wie aus Kübeln. Unsere Damen, dick in Regenjacken gehüllt kümmerten sich um den Bewegungsdrang von Nanuk. Als wir Herren unter uns waren, wollten wir unser Tauchzeugs richten, doch der Autoschlüssel von Sebi war im Auto von Martina eingeschlossen (wie es dazu kam, sollen doch die Beteiligten selbst erklären) und wir mussten gefühlte Stunden warten, bis unsere Damen wieder zurück waren. Vom Regen völlig durchnässt staunten diese nicht schlecht, wieso wir noch nicht weg waren!
Endlich war es soweit. Alles wieder gepackt und umgeladen fuhren wir erneut an den Silsersee. Diesmal mit dem Ziel: Plaun de Laj, Tauchplatz Halbinsel Sasc da Corn . Von oben nass, von unten nass (gell Sebi.. J ), genossen wir einen superschönen Tauchgang bei bester Sicht. Eine beeindruckende Steilwand und schöne Felsformationen wechselten sich ab. Nach einer knappen Stunde wieder aus dem Wasser, alles wieder verpackt fuhren wir zur Unterkunft zurück und machten uns auf den Weg über Bergün, wo wir Pizokels und Spätzli assen, wieder zurück in die Ostschweiz.
Ein schöner, gemütlicher Kurztrip ging somit zu Ende. Es wird bestimmt nicht der letzte sein.